Dieses neue Feature des SQL Servers 2012 vereint die Vorteile der bekannten Hochverfügbarkeits- und Disaster Recovery Methoden. Die bekannten Methoden sind Failover Clustering, Database Mirroring (Datenbankspiegelung) und Log Shipping. Mit AlwaysOn Availability Group können bis zu fünf Server miteinander verbunden werden.
Einer dieser fünf Server ist der primäre Server und zu diesem können bis zu vier weitere sekundäre Server angeschlossen werden. Von diesen vier sekundären Server können maximal zwei Server synchron betrieben werden, der Rest asynchron. Es können jedoch auch alle asynchron betrieben werden, je nach Art der Anbindung.
Voraussetzung für dieses Szenario sind Windows Server 2008 bzw. Windows Server 2008 R2 mit installierten Windows Server Failover Cluster (WSFC). Diese benötigen einen entsprechenden Cluster Networknamen und eine IP-Adresse, jedoch kein gemeinsame Festplatten (Shared Storage).
Der SQL Server 2012 muß installiert sein, wobei schon eine StandAlone Installation genügt. Es ist kein SQL Server Failover Cluster notwendig. Bei den entsprechenden Instanzen des SQL Server kann es sich um default Instanzen wie auch um benannte Instanzen handeln, wobei die Instanznamen nicht gleich heißen müssen. Wichtig ist nur das alle Bestandteil des gleichen Windows Server Failover Clusters sind und zur Konfiguration der entsprechenden TCP Endpunkte wird ein entsprechender Domain Service Account benötigt. Sind diese Voraussetzungen und Einrichtungen soweit gegeben, kann im SQL Konfigurations Manager auf dem neuen Reiter „Hohe Verfügbarkeit mit AlwaysOn“ eingeschaltet werden.